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Nächster Equal Pay Day: 18. März 2019

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Straßenaktion zum Equal Pay Day in Frankfurt/Main

Am 18. März 2019 ist Equal Pay Day. Der internationale Aktionstag steht für den Tag, bis zu dem Frauen, rein rechnerisch, 77 Tage ohne Lohn arbeiten arbeiten, während Männer schon seit dem 1. Januar für ihre Arbeit bezahlt werden. Das Frankfurter Aktionsbündnis Equal Pay Day - es zeigt seit 2016 bereits zum vierten Mal Flagge - rückt erneut mit einer Straßenaktion die Lohnlücke von 21 Prozent in den Fokus.

Pressemitteilung: "Frankfurter Aktionsbündnis macht mit einer Straßenaktion auf die Entgeltlücke zwischen Frauen und Männern aufmerksam"

Frankfurter Aktionsbündnis Equal Pay Day-Flyer 2019

INFORMIEREN & MITMACHEN
Straßenaktion – Montag, 18. März 2019

Anlässlich des diesjährigen Equal Pay Days, des internationalen Aktionstags für die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern, veranstaltet das Frankfurter Aktionsbündnis Equal Pay Day, initiiert vom BPW Frankfurt am Main und bestehend aus 15 Bündnispartnerinnen aus Frankfurter Organisationen, Vereinen und Verbänden, eine Straßenaktion:

am 18. März 2019
von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr
auf dem Römerberg vor der Alten Nikolaikirche.

Dort wird eine große rote Tasche, das internationale Symbol des Equal Pay Day, zu sehen sein. Das Grußwort spricht die Frauendezernentin Rosemarie Heilig, und auf dem „Roten Sofa“ zeigen Vertreterinnen des Aktionsbündnisses Ursachen und Folgen des „Gender Pay Gap“ auf.

 

Weitere Aktionen zum Equal Pay Day im gesamten Bundesgebiet

Neben der Frankfurter Straßenaktion finden zum Equal Pay Day im gesamten Bundesgebiet zahlreiche weitere Aktionen statt. Unter dem bundesweiten Motto „WERTsache Arbeit“ wird auch in diesem Jahr mit Filmvorführungen, Straßenaktionen oder Podiumsdiskussionen auf die ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen aufmerksam gemacht. Dabei immer im Gepäck: die Farbe Rot. Sie steht für die roten Zahlen in den Geldbörsen von Frauen und findet sich auf roten Fahnen, Schals, Taschen und Schirmen wieder.

 

Ursachen der Lohnlücke

Die Ursachen der Lohnlücke sind komplex. Frauen dominieren in sozialen Berufen und fehlen in anderen. Rollenstereotype und Geschlechterklischees, Besteuerungssysteme und Beschäftigungsverhältnisse wie Teilzeit und Minijob haben ihren Anteil. „Um die Lohnlücke zu schließen, sind geschlechtsneutrale Bewertungskriterien für die Entlohnung von Arbeit und ein kritischer Blick auf tradierte Rollenbilder erforderlich“, sagt Claudia Plenert, 1. Vorsitzende des BPW Germany – Club Frankfurt am Main. Sie ist überzeugt: „Lohngerechtigkeit ist möglich, wenn bei der Bewertung von Arbeit für Männer und Frauen die gleichen Maßstäbe angesetzt werden.“

 

„Comparable Worth“: Neues Messinstrument für faire Entlohnung

Neue Erkenntnisse hinsichtlich der Bewertung von Arbeit bietet der von der Hans-Böckler-Stiftung definierte „Comparable Worth“-Index. Das Messinstrument ermöglicht es, inhaltlich unterschiedliche Berufe geschlechtsneutral zu vergleichen. Dafür wurden vier Kriterien zur Entlohnung von Arbeit definiert: Anforderungen an Wissen und Können, psycho-soziale Anforderungen, Anforderungen an Verantwortung und physische Anforderungen. Gehaltsfindung auf Grundlage des Index würde es möglich machen, Berufe nach sachgerechten und geschlechtsneutralen Kriterien zu bezahlen. Noch macht der Vergleich mit den tatsächlichen Löhnen aber den Einfluss des Geschlechts auf die Bezahlung sichtbar. Frauentypische Tätigkeiten sind häufig unterdurchschnittlich bezahlt.

https://www.equalpayday.de/

Homepage zum Equal Pay Day, unter anderem mit einer Mediathek, einem Toolkit, einem Shop mit Aktionsmaterialien und einem Wiki

https://issuu.com/bpw-germany/docs/epd_journal_2019

Equal Pay Day-Journal mit allen aktuellen Zahlen, Interviews und Fachbeiträgen zum Thema „WERTsache Arbeit“ zum Download

https://www.boeckler.de/pdf/p_wsi_studies_14_2018.pdf

Comparable Worth-Studie der Hans-Böckler-Stiftung vom Juni 2018, 132 Seiten

 


 

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